Schnauze voll vom Kontrafunk
Aktualisiert: vor 1 Tag
Ich habe zuletzt öfter mal beim Kontrafunk reingehört, das Medium auch finanziell unterstützt, bin nun aber ernüchtert und habe die Schnauze ziemlich voll von dem Sender, nachdem gestern zu 9/11 zu 100% die Mainstreamposition des Islamistischen Terrorattentats eingenommen wurde. Die gravierenden Zweifel an dieser Story wurden nicht einmal angedeutet, im Sinne von: Das ist allgemein nicht anerkannt, daher braucht es gar nicht erwähnt zu werden, denn nur das ist "seriös" oder "vernünftig". In dieses Kleid schmückt sich dieses angeblich so alternative Medium sehr. (Er übersah immer, als Zweitüberschrift steht tatsächlich ja auch "Stimme der Vernunft"; das ist sehr vielsagend.)
Den Rest gab mir dann noch ein völlig seichtes Interview mit einer Co-Vorsitzenden des BSW in Sachsen-Anhalt, wo ich mich frage: Was soll das? Dieses Land steht mit dem Rücken zur Wand, und es werden nicht mal entscheidende Fragen gestellt wie:
"Warum wollen sie denn nicht mit der AfD koalieren?"
"Was soll das heißen, sie führen Gespräche, explizit aber keine Sondierungsgespräche, wenn sie ohnehin keine Koalition planen? Was wollen sie denn dann überhaupt?"
"Wie soll sich denn wirklich etwas ändern, wenn sie so agieren und letztlich doch nur mit Altparteien ins Bett gehen?"
"Was soll dieses ganze Schmierentheater dann?"
Das ist für mich kein Journalismus, sondern pure Augenwischerei und ein Weichspülen von Tatsachen, die eben nicht immer bequem und nett sind. Echter Journalismus bohrt an neuralgischen Punkten tiefer, anstatt Leute in Watte zu packen. Ich finde es falsch es allen Leuten recht machen zu wollen.