Notiz zum Livechat 17.11.2021

Das Leben ist: Ich gehe immer ums Eck und weiß nicht was passiert. Keine Methodik, kein Credo, kein Konzept, kein Lehrprogramm kann dann noch angewendet werden, weil in einer neuen Situation vielleicht ganz unbekannte Herangehensweisen nötig sein werden. Was immer gleich bleibt: Präsenz; oder Wahrnehmung im Moment. Nicht abgelenkt sein durch Inhalte jedweder Art ohne Bezug auf mich, nicht reagieren auf Verstandesschlüsse (die immer nur aus der Vergangenheit stammen, angelernt sind), sondern wach mitzufließen, was auch immer jetzt passieren möchte. Das kann auch völlig idiotisch, geradezu verrückt sein. Genau so ein Lebensausdruck gibt aber am meisten. Siehe hierzu:



Klar, auch jemand wie er könnte sagen: Die Umstände, diese biedere, deutsche Spießergesellschaft hindern mich am Aufleben, am Freisein, doch wäre das nur eine jämmerliche Ausrede und Selbstbetrug. Ja, die Umgebung mag so sein, besonders jetzt, aber diese Transformation und Verwandlung, die durchaus konkret möglich ist, hätte nie und nimmer jemand verhindern können, außer er selber.


Das, was in einem angelegt ist, will zugelassen werden, und das kann es auch hier, jetzt, in dieser Scheiß-Situation! Da sogar erst recht, weil toter kann es sowieso nicht mehr werden.