Der Kontrollwahn des Verstandes spitzt sich zu



Was er hier beschreibt ist letztlich nur die Krankheit des Verstandes, das Leben nicht nur zu kontrollieren, sondern irgendwie beherrschen zu wollen. Das Impfen ist dabei nur eine Form der Manifestation dieses Wahns. Sozialismus eine andere. Oder auch "das Klima beherrschen".


Letztlich ist es eine Form von Lebensangst, die da zu Tage tritt. Nicht die regelmäßige Stärkung des Immunsystems, Körperfitneß, gesunde Lebensweise, auch Ernährung, und ein kraft-, elanvoller Lebensstil, nein, eine Spritze ist deine Versicherung vor einer gefährlichen Welt und Zukunft. Was könnte schließlich nicht alles passieren, nicht?


Ich sehe dieses Impfen auch als eine Form des Selbstbetrugs, denn es ist genau wie bei Medikamenten die einfache Lösung für ein Problem (wenn es überhaupt eines akut gibt). Ein Spritzchen, ein Tablettchen, und ich bin sicher. Toll, oder?


Wie ich soeben beim Durchschauen, und viel wichtiger: durchprobieren von ein paar Übungen von Liebscher&Bracht festgestellt habe, (z. B. diese Übung gestern und heute, die ziemlich befreiend ist, wenn man länger steif vorm PC sitzt): Du kriegst die Gesundheit, einen beweglichen Körper, ein starkes Immunsystem nicht einfach so geschenkt. Du mußt dafür schon selber was tun, und zwar praktisch, und vor allem: immer wieder, nicht nur einmal, um es dann wieder zu vergessen.


Es ist zwar durchaus fast jeder von Natur aus mit einer Grundgesundheit ausgestattet, aber zu wenig Bewegung, schlechte Gewohnheiten, zu viel fettiges Essen, viel Streß und wenig Erholung können einen durchaus anfälliger für gefährliche Viren und Bakterien machen. Da hilft dann auch kein Impfung. Ich meine, die Hauptkrankheiten hierzulande sind jetzt nicht exotische Viren, sondern eher Krebs oder Herz-Kreislauf-Störungen, welche sich über mehrere Jahre und Jahrzehnte aufbauen.


Ich wurde mein ganzes Leben durchgeimpft und war trotzdem sehr oft krank in meiner Kindheit, hatte mal dies, mal das, wo ich mich schon frage, was das Geimpfe letztlich gebracht haben soll. Ob ich sonst noch öfter krankgewesen wäre, kann ich natürlich nicht bestätigen, aber mich beschleicht dennoch mehr und mehr die Gewißheit, daß das Gespritze eher Gegenteiliges bewirkt. Ich habe die Vermutung, daß so ein paar Allergien, die ich heute noch habe, eher Nebenwirkungen der Impfungen sind, als daß ich sie wirklich von Natur aus hätte, denn die Impfungen waren meiner Erinnerung nach definitiv die massivsten Eingriffe in meinen Körper in meiner Jugend. Und soweit ich weiß, hatte ich mit 6, 7 noch überhaupt kein Problem mit Gräserpollen jeden Mai. Aber das nur am Rande.


Worauf ich hinaus will: Das wirkliche Gewappnet-Sein für eine Zukunft kommt nicht durch einmalige schnelle Hauruck-Aktionen oder Wunderpillen, sondern durch konsistentes, tägliches Verfolgen von als wertvoll erachteten Punkten im eigenen Leben, was mitunter Jahre dauern kann, und auch dann weiter hochgehalten werden muß. Wenn einem die Gesundheit wichtig ist, dann muß diese Priorität auch jeden Tag auf der To-Do-Liste stehen. Es führt kein Weg drumherum. (Es ist auch keine Quälerei, aber auf den Punkt komme ich noch.)


Ich finde es verstörend, inwieweit sich jetzt diese gesamte Gesellschaft so auf diese Impfungen versteift, so als wäre das die einzig mögliche Lösung. Verrückter geht es kaum! Ich meine, schon mal was von Sport gehört? Frischer Luft? Gemüse? Obst? Als ob man es hier mit Kindern zu tun hat, die nicht mal mehr 1 und 1 zusammenzählen können.


Es muß jetzt aber auch nicht mein Problem sein. Ich sehe nur immer deutlicher, wie verrückt hier alles ist, und sehe immer besser die Parallelen dazu, wie ja auch mein eigener Verstand arbeitet. Dieser meint nämlich auch dauernd, irgendwie steuernd in mein Leben eingreifen zu können, was ich zu tun hätte, was richtig zu tun wäre, was die einfache Lösung wäre z. B. irgendein Konzept, daß ich dann auf alles anwenden könnte usw. Ich müsse nur immer dies und das tun, und dann geht es mir besser. Ich müsse in der Situation spontaner agieren; das wäre lebensecht. Mit anderen Leuten werde ich dann und dann, so und so agieren. Und weiterer Quatsch.


Ja, man kann bei sich oft beobachten, daß mich etwas später besser fühlen läßt als vorher, und das dann verfolgen, z. B. Laufen. Auch in persönlichen Kontakten kann man merken: Wenn ich so agiere, geht es mir in einem Austausch besser. Ich kann aber nicht sagen, daß das dann einmal gemacht, immer so ist, sondern es ist mehr eine Gewohnheit, die daraus dann entsteht. Das hat nichts mit Wunderlösungen zu tun, sondern erfordert eigene Anstrengungen über einen längeren Zeitraum.


Das ist auch etwas, was der Sozialismus verleugnet, der meint, durch einmalige Kraftanstrengungen wie z. B. den Großen Sprung, zum Endziel des Weltkommunismus gelangen zu können. Wo sich dann alle ausruhen können, oder wie? Was soll dann sein? Der Weltfriede?


Und was soll mit den Impfungen erreicht werden? Die endgültige Gesundheit aller, das finale Bezwingen von Krankheit und Tod? Oder was den Klimahoax angeht: Das endgültige Beherrschen der Welttemperatur, so daß es weder kälter noch wärmer wird? Ich kann mich nicht oft genug wiederholen, wie hochgradig geistig gestört diese ganzen Vorstellungen sind.


Die Kraftanstrengungen, die Gewohnheits-Umstellungen, die ich vorher im persönlichen Bereich angedeutet habe, sind mit diesen Wahnideen nicht im Geringsten zu vergleichen, weil sie SPAß machen. Ja richtig: SPAß. Freude. Sie machen wirklich zufrieden. Ja, es muß manchmal auch ein Widerstand, eine Trägheit überwunden werden, aber danach fühlt man sich umso besser. Das, was all die Leute heute da anstreben, macht nicht zufrieden, es macht umso mehr krank, je mehr man sich damit auseinandersetzt.


Deswegen ist auch der Kapitalist ein glücklicher Mensch, weil er durch sein Schaffen nicht nur selber reicher wird, sondern auch andere durch sein Schaffen, seine Produkte, seine Dienstleistungen, auch seine Musik, seine Kunst glücklicher macht. Deswegen ist auch der Liebscher so ein sympathischer Mensch, weil er tut, was ihm gut tut, indem er anderen wirklich etwas Gutes tut, indem er ihnen zeigt, wie sie sich selber helfen können. Wie es sich für einen guten Kapitalisten gehört, wird er verdientermaßen reicher, weil er anderen etwas gibt, was sie wirklich brauchen.


Aber genau wie in der Masse die Nachfrage nach schnellen Lösungen da ist, so sind dann natürlich auch die Pharmenfirmen da, die diesen Selbstbetrug bedienen, und daran dann auch verdienen. Es ist genau wie ein Raucher, der zu einem Arzt geht: Wäre der Arzt ehrlich, dann müsste er dem Raucher dringend raten, damit aufzuhören, weil er sich sonst selber zugrunde richtet. Dann müßte der Raucher aber selber auch wirkliche Konsequenzen ziehen, und wer will das schon? Es wäre aber die eigentliche Lösung, und nicht, daß der Arzt ihm andere Abhilfe schafft.


Wenn jeder für sich diese Verantwortung übernimmt, vor der eigenen Haustüre kehrt, so organisiert sich das ganze Leben vollkommen dezentral selber. Und wenn das in der breiten Mehrheit nicht passiert, na dann sehen wir nicht zufällig, wie andere sich jetzt aufschwingen, für uns alles bestimmen zu können.





© 2021 Christian Nikitin, Freising, Deutschland, Impressum, Datenschutz