Ich lebe für mich, nicht für dieses Volk!


Das wurde mir anhand eines Mailaustausches klar - Die moralische Pflicht auf eine Demo zu gehen oder Widerstand zu leisten, stößt mich genauso ab, wie die moralische Impfpflicht des Mainstreams - Das schmälert nicht meine Unterstützung derjenigen, die wollen, daß diese Maßnahmen aufhören, aber das tue ich doch nicht aus einer Art Bürgerpflicht heraus, sondern weil es mein Interesse und meine Sympathie ist, die hier den Ausschlag gibt - Was soll das sonst

für eine Veranstaltung sein, von Leuten, die aus einer Verstandesschlußfolgerung, weil man ja muß, dort sind; das ist doch gruselig - Die wahre Opposition zum Regime ist nicht verkrampftes Stehen in der Kälte, das sowieso keinen juckt, sondern die Freude des eigenen Beitragens, vielleicht sogar auch Mitlaufen auf einer Demo oder sonst wo, oder wie in Berlin 2020: Gemeinsames Feiern, Tanzen, Musizieren, Austauschen - Die Deutschen und ihre Scheiß-Pflicht und ihr "Leisten", das alles kaputt macht - Die Grundvoraussetzung für echte Änderung beginnt erst bei mir und dir selber, im Freisetzen unseres eigenen Potentials; nur da wird auch ein widernatürliches Regime außer Kraft gesetzt und ist die deutliche bessere Alternative zum Spazieren irgendwo in einer Stadt (auch wenn ich das wie gesagt auch nicht generell ausschließe)